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Haha, reingeguckt! Für den Blick hinter Dein Vorurteil

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Früher, als ich noch ein Teenager war, bestand mein Wissen über Sex aus den gesammelten Ergüssen der Bravo Girl, einigen halbseidenen Liebesromanen und schmutzigen Geschichten aus der Zeitschrift Coupé. Ich konsumierte die Musikvideos von Madonna und in den Ferien beschlagnahmte ich nachts den Fernseher, um einen Blick auf die Softpornos der frühen 90 Jahre zu werfen.

Mein Bett umrahmten Schwarz-Weiß-Poster halbnackter Männer, einer sportlicher als der andere. Und während ich in meinen Kissen lag, malte ich mir meine eigene Sicht auf Sex. Natürlich war diese geprägt durch die Texte und Bilder, die ich aufsog wie ein Schwamm. Die Wirklichkeit war eher unbeholfen und hatte so gar nichts mit den Bildern und Ideen in meinem Kopf zu tun.

Ich erinnere mich noch an meine ersten Knutschereien, die nur halb so leidenschaftlich waren, wie die in den Liebesromanen. Und auch die heftigste Fummelei endete nicht damit, dass mich mein Freund an die Wand drückte und leidenschaftlich im Stehen nahm. Im Laufe der Zeit gewann ich an Erfahrung und mein Blick änderte sich. Wo ein Klischee sich auflöste, wurde Platz für ein Neues.

Aber gibt es diese EINE Wahrheit überhaupt? Es geht doch eher darum, all die vorgefertigten Konzepte abzulegen, wie bei einer Zwiebel – Stück für Stück und unter Tränen zum eigenen Inneren zu gelangen.

Dort findest Du Dein ungeschütztes Selbst, mit allen Wünschen und Bedürfnissen, die nur darauf warten erfüllt zu werden. Der Weg dorthin faszinierte mich schon immer. Daher habe ich nicht aufgehört, meinem Kopf mit sexuellen Konzepten und Ideen zu füttern.

Klischees, die uns nicht weiterbringen

Ich war schon immer die gute Freundin, die man fragt, wenn es bei einem selber nicht mehr so prickelnd läuft (oder gerade ganz besonders boomt). Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass Gespräche am Grillabend aus dem nichts in eine bestimmte Richtung kippen.

Und ich kann auch mit anzüglichen Kommentaren umgehen, die ich aufgrund meines Daseins als Sexbloggerin – ungefragt und aus dem nichts – an den Kopf geworfen bekomme. Es geht mir ähnlich, wie der Sexualtherapeutin aus der „ Haha – reingeguckt“ Serie des JOYclub.

Wir können, ohne zu Erröten, über Sex sprechen und einen andere Sicht eröffnen. Gleichzeitig ist genau das auch im Jahr 2018 noch immer ein Problem. So bieten wir eine Projektionsfläche für eine Vielzahl an Meinungen und Klischees.

Genau an dieser Stelle setzt die Idee hinter der Serie „ Haha – reingeguckt“ des JOYclub an. Sie beleuchtet typische Sex-Klischees. Die Protagonisten bekommen gängige Klischees von der (Klopapier)Rolle serviert: zum Abreißen, Vorlesen, Klarstellen und Runterspülen.

Hier ist Platz für Dein Vorurteil!

1) Natürlich haben Berufsgruppen wie Sextherapeuten und Sexblogger überdurchschnittlich viel Lust auf Sex. Die können und wollen praktisch immer.

2) Außerdem verarbeiten sie irgendein schwerwiegendes Kindheitstrauma. Denn so offen zu sein, kann ja nicht normal sein.

3) Ihr Partner hat es entweder nicht einfach mit ihnen, oder er muss es wohl richtig gut drauf haben. In jedem Fall steht er unter permanentem Leistungsdruck.

4) Ach ja, ihre Familien schämen sich für sie. Was sollen bloß die Leute denken!

5) Hätten sie in der Schule richtig aufpasst, müssten sie jetzt nicht solche Sachen machen und hätten einen anständigen Beruf!

6) Jede(r), der mit solchen Menschen befreundet ist, will sowieso nur das Eine: in ihr Bett.

Die Liste ist endlos erweiterbar. Wenn Dir noch ein Vorurteil einfällt, dass mir nicht in den Sinn kam: schreib es mir unbedingt in die Kommentare! Ich kann das aushalten.

Du willst mehr?

Für Deine persönliche Konfrontationstherapie findest Du hier weitere Videos der Serie “Haha – reingeguckt” aufgelistet. Ganz Mutige besuchen direkt  “Haha -Reingeguckt” auf der JOYclub Seite.

Haha - eine Sexualtherapeutin!

Haha, eine Ballonfetischistin!

Haha, eine Intimfitnesstrainerin!

Haha, ein Dom der mal Sub war!

Haha , eine Tunte!