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Lustschmerz – ein BDSM Roman von Sara Bellford

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Wenn es für mich einen BDSM Roman mit einer persönlichen Geschichte gibt, dann ist es wohl dieser. Im Jahr 2010 schenkte mir der Herausgeber dieses Buch auf einer Messe. Inzwischen bin ich mit der Autorin befreundet und uns verbindet eine große Begeisterung für das Schreiben. Ich habe viele ihrer Bücher gelesen, ich mag ihren Stil und empfehle sie gerne.

Worum geht es in dem BDSM Roman Lustschmerz

Sir Alan Baxter hat eine Passion: er sammelt Frauen! Er will sie um ihretwillen besitzen. Sie wollen von ihm gedemütigt und geliebt werden. Gemeinsam zelebrieren sie die schönsten Höhepunkte aus Lust, Schmerz und Qual.

Drei Frauen, die unterschiedlicher in ihren Bedürfnissen und ihrer SM-Erfahrungen nicht sein könnten, umgeben Alan Baxter. Ihre Namen sind Fiona, Kay und Samira. Zusammen bilden sie ein Quartett, welches in ihren erotischen Abenteuer auch auf die Unterstützung des treuen Butlers und Begleiters von Alan zählen kann.

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Mein Eindruck des Buches

Da ich kein BDSM lebe, hatte ich zu Beginn des Buches schon so meine Zweifel, ob mir das, was ich dort lesen würde, auch gefallen könnte, oder ich das Werk nach spätestens der Hälfte angewidert zur Seite legen würde.

Die Geschichte um das Liebes- und Spielleben der Charaktere baut sich langsam auf und steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Die Wortwahl und der Schreibstil sind äußerst angenehm und nie vulgär. So macht es auch einem SM-Neuling Freude (und Lust) die erotischen Spielchen zu verfolgen.

Besonders beeindruckt hat mich die Detailgenauigkeit mit der die Autorin die verschiedenen Spielarten und Gerätschaften beschreibt. Und auch hier wird der Leser niemals an seine persönliche Grenze des Unwohlseins stoßen, dazu ist man viel zu sehr mit der Gefühlswelt der Figuren beschäftigt, denn diese wird in einer beeindruckenden Intensität beschrieben.
Die Handlung zwischen den sexuellen Ausschweifungen ist schlüssig und lässt Raum für “normale” Gefühle und ein wenig Alltag.

Auch wenn ich viele der Spielarten nicht teilen, so kann ich eine gewisse Sympathie mit der Hauptfigur nicht leugnen. Ich finde es sehr angenehm, dass die Hauptfigur um seine Frauen besorgt und bemüht ist. In sämtlichen erotischen Handlungen konnte ich trotz SM-Praxis keinen Moment finden, in dem er nicht auf die lustvolle Wirkung seines Handelns für seine Partnerin geachtet hätte. Hier könnte sich man Mann eine Scheibe abschneiden!

Lust auf eine Leseprobe?

»Ab jetzt kein Wort mehr«, flüsterte er. Dann nahm er ihre Hand und führte sie durch eine weitere Tür in ein kleines Kabinett. Dieses war spärlich durch Kerzen beleuchtet und die Möbel darin waren nur undeutlich zu sehen, doch eines war auch in dieser schummrigen Dunkelheit zu erkennen: es waren keine Möbel, die man sich ins Wohnzimmer stellte.
Baxters Erregung stieg. Jedes einzelne dieser Möbelstücke würde er heute Abend mit ihr ausprobieren. Mitten im Raum ließ er Fiona stehen. »Warte einen Moment«, sagte er und ging zur gegenüberliegenden Wand, wo er sich an einem Sideboard zu schaffenmachte. Als Baxter zurückkam, stellte er sich hinter sie und sie hörte, wie es leise metallisch klapperte. Sacht strich er über Fionas Rücken, von dort über ihren Po nach vorn und langte dann zwischen ihre Beine. Ihr leises Stöhnen entlockte ihm ein Lächeln. Doch er beschäftigte sich nicht lange mit dem, was er dort fand. Entschlossen griff er nach ihrem Handgelenk und bog ihr sanft den Arm in den Rücken.
Es klickte und der erste Teil der Handschellen war verschlossen. Wieder spürte er Widerstand bei ihr, aber diesmal wollte er ihn nicht mit Worten brechen. Er griff nach ihrer anderen Hand und bog auch diese auf ihren Rücken. Wieder klickte es und nun konnte sie die Hände nicht mehr frei bewegen.
Baxter trat näher an Fiona heran und rieb sich an ihren gefesselten Händen. Seine Hände wanderten derweil ihren Körper hinauf zu ihrem Hals. Er legte ihr eine Hand unter das Kinn und hob es an. Sie spürte, wie sich etwas um ihren Hals legte und ängstlich atmete sie aus.
»Es ist nichts«, beruhigte er sie, »ich will nur verhindern, dass du dich bei unserem Spiel einmischst.« Er schnürte ein Lederhalsband in ihrem Nacken fest, während ein Gewicht ihren Kopf plötzlich ruckartig in den Nacken zog und sie gleich darauf wieder ein Klicken hörte. Auf dem Lederhalsband war ein weiteres Stahlhalsband vernietet und an diesem befand sich im Nackenbereich eine schwere Metallkette, welche bis hinunter zu den mit Handschellen gefesselten Händen ging.
Ein kleiner Karabiner hatte sich gerade um die Kette zwischen den Schellen gelegt und verhinderte so, dass sie ihre Schultern nach vorn fallen lassen konnte. Tat sie es, zog sich das Halsband um ihren Hals zu und sie bekam leichte Probleme tief Luft zu holen. Sie musste die Schultern zurückdrücken, damit sie überhaupt etwas Bewegungsfreiheit besaß und das hatte zur Folge, dass sich ihre Brüste in die Luft streckten und ihre harten Nippel zeigten.
Baxter lächelte, als er ihr Stöhnen hörte. Immer noch stand er hinter ihr und seine Hände wanderten hinüber zu den Brüsten, die sie ihm präsentierte. Er hob sie an und massierte sie, dann kniff er fest in die harten Nippel. Fiona bäumte sich auf, was gleich darauf mit einem leichten Röcheln von ihr quittiert wurde. »Du weißt jetzt, wieweit du dich bewegen kannst. Halt dich daran!«, flüsterte Baxter.
Seine Hände wanderten über ihren Bauch hinunter zwischen ihre Beine. Er ließ es sich nicht nehmen, ein wenig mit ihrer Klit zu spielen, bevor er hart mit zwei Fingern in sie fuhr und ihre Feuchte zwischen ihren Beinen verteilte. »Spreizen!« Sein Kommando kam sanft, doch ließ es keine Widerrede zu und Fiona tat, wie ihr geheißen. Baxter ging hinter ihr in die Hocke und schloss Fesseln um ihre schlanken Fußgelenke. Es klickte noch zwei Mal, in denen er die Ketten an einem Holzhocker hinter ihr befestigte. Dann löste er sich von Fiona und nickte dem Mann, der im Hintergrund das Geschehen beobachtet und sich mit den Händen an seinem Schwanz auf seine Art beschäftigt hatte, zu. Baxter selbst ließ sich in einem Sessel nieder und öffnete seine Hose, um seinen Prügel aus dem Gefängnis zu befreien. Er zeigte dem anderen Mann, dass er nun anfangen konnte. Eine zweite Aufforderung brauchte dieser nicht.

Hier gelangst Du zum Buch

Mit dem BDSM Roman >>Lustschmerz<< gab Sara Bellford im blue panther books Verlag ihr Debüt. Inzwischen ist es nicht nur als Taschenbuch, sondern auch als eBook und Hörbuch erhältlich!

Über die Autorin

Sara Bellford ist geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet und lebt heute im Sauerland. Ihre Geschichten handeln von echter Erotik und den zwischenmenschlichen Problemen. Ihre Charaktere sind aus dem Leben gegriffen und beruhen auf wahren Gegenbenheiten.

Ihr Erstling erschien unter dem Pseudonym “Sara Bellford”. Mittlerweile arbeitet sie unter den Namen “Ana Riba” und “Isadorra Ewans”.