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Zeit für mich

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Er spielte, seit dem ich ihn kannte, eine dauernde Hauptrolle in den ganz privaten Spielfilmen meiner Phantasie. Und das besonders vorzügliche daran war, das er real existierte, nicht eine dieser abgedroschenen, wiederkehrenden Phantasien mit kopflosen  Männern die nur aus Körper oder Schwanz bestehen.
So konnte man die Vorstellung immer wieder um liebevolle Details ergänzen, tagsüber einen Hauch seines Duftes gierig aufgesogen oder eine Studie des Gesichts mit seinem markanten Kinn, sanft geschwungen Lippen und Bartstoppeln, die gerade so weit gewachsen sind, um bei Berührungen mit der Haut wohlige Schauer zu erzeugen.
Später, wenn die Nacht die Wohnung ins Dunkel hüllte und die Luft von den zur Hälfte herunter gebrannten Kerzen Vanille-geschwängert war, dann war der richtige Zeitpunkt, um die Bilder genüsslich wieder herauf zu beschwören. Manchmal zelebrierte ich diese Momente in meiner ganz eigenen Art, so wie man sich auf eine Verabredung mit seinem Verehrer vorbereitet, so bereitete ich mich auf ein Treffen mit mir vor. Und so fand ich mich nicht selten im Bad wieder, Musik erklang aus den Lautsprechern des Laptops, die Kerzen flackerten nervös und ich rasierte mir aufgeregt die Scham. Während der Elektrorasierer vor sich hin summte, genoss ich das leichte Vibrieren des Gerätes auf meinem Venushügel und die ersten Härchen fielen. In Gedanken war ich jedoch schon voller Vorfreude bei dem Gefühl von Rasierschaum zwischen meinen Beinen. Zuerst die leichte Kühle gepaart mit diesem unendlich Weichem, so wie man es von geschlagener Sahne kennt, gefolgt von einem leichten Prickeln und der Kühle der Rasierklinge auf der Haut. Während ich den Anblick meines Schoßes genoss, durchströmten mich die ersten heißen Schauer bei dem Gedanken daran, dass er mich so sehen könnte. Ich konnte seinen Blick auf meiner Haut spüren, wie er neugierig und erregt über meinen Körper wanderte und ich konnte hören wie sein Atem schwerer ging. Und während es zwischen meinen Beinen immer wärmer wurde, stieg ich langsam in das heiße Wasser der Wanne.
Ich regulierte die Temperatur nach und spürte den leichten Druck des Wassers, das aus der Brause lief, auf meiner Haut. Für einen kurzen Moment war ich der Versuchung erlegen einfach den Strahl der Brause auf meine Klitoris zu lenken, gab aber dem Verlangen nicht nach. Stattdessen griff ich lieber nach einer meiner sündhaft teuren Badekugeln. Wie einen Schatz hielt ich sie in der Hand und sog den Duft ein, bevor meine Hände langsam in das Wasser sanken. Während sich die Badekugel sprudelnd auflöste, färbte sich das Wasser rötlich und ich saß in einer opulenten Duftwolke von Jasmin, Ylang-Ylang, Muskatellersalbei und ein Hauch von Moschus. Die Wärme des Wassers ließ mich entspannen und ich genoss die mich umgebende Wärme. Gedankenversunken rasierte ich mir die Beine und mit jedem Atemzug fühlte ich mich mehr und mehr in Stimmung für ein Abenteuer. Ich lehnte mich zurück, schloss die Augen und beschwor mir ein neues Bild, ich sah ihn mit mir in der Wanne, seine Hände, wie sie mich einseiften und sich dabei kleine Schaumberge bildeten. Ich spürte, wie sie in aller Ruhe, sanft aber bestimmt, meinen Körper erkundeten. Wie benommen gab ich mich dieser Vorstellung hin und mir schwindelte bei dem Gedanken daran, wie sich seine deutliche Erektion wohl anfühlen mag. Nur die Temperatur des Wassers riss mich jäh aus meiner Phantasie, widerwillig öffnete ich die Augen und stieg aus der Wanne.
Ich griff nach einem Handtuch und hüllte mich in das weiche Frottee, selbst dieses Stück Stoff roch inzwischen nach den Düften der Badekugel. Ein Lächeln huschte mir übers Gesicht, bei dem Gedanken an das nun folgende Programm. Etwas berauscht von den Eindrücken tapste ich in mein Schlafzimmer und suchte meine feste Körpercreme, welche ein bisschen an ein kleines Stück Seife erinnert, nur duftet sie viel köstlicher. In angenehmes Licht gehüllt strich ich mir damit über meine Körper und hinterließ überall eine kleine, ölig glänzende Spur die nach Kokos duftete. Und während meine Hände die Creme auf meiner Haut verteilten, war ich in Gedanken schon wieder bei meinem nächsten Bild.
Ich sah seine großen Hände und spürte wie sie mir helfend zur Hand gingen. Ich spürte den leichten Druck seiner warmen Hände auf meinen Beinen, wie sie die Creme auf meinen Unterschenkeln verteilten und sich langsam zum Oberschenkel vorarbeiteten. Ich spürte, wie mir ein Ziehen durch den Schoß strömte und ein Seufzen kam über meine Lippen. In Gedanken ließ ich mich wortlos auf den Bauch drehen und nun wurde hingebungsvoll die ölige Spur auf meinem Rücken und Po verteilt. Die Hände strichen mir mit kräftigerem Druck die Wirbelsäule von oben nach unten, stoppten am Anstieg der Wölbung meines Gesäßes und suchten sich seitlich den Rückweg. Ich konnte die Wärme seiner Haut ganz nah spüren, das Gewicht seines Körpers erahnen und ab und zu spürte ich das Zucken seiner prachtvollen Erektion. Mein ganzer Körper war von einer mir wohlbekannten Hitze erfasst und das Blut pulsierte in meinem Schoß. Mit jeder Abwärtsbewegung seiner Hände war ich versucht den Po ein Stückchen höher zu heben und ich spürte, wie ich immer feuchter wurde.
Völlig gefangen in dieser Phantasie massierte ich mir rhythmisch den Schoß und ließ meine Finger in die Feuchte gleiten, während der Film in meinem Kopf sich der Schlüsselszene näherte. Mit der nächsten Abwärtsbewegung seiner Hände, wurde mein Becken umfasst und ein Stückchen höher gehoben. Ich war inzwischen so feucht, das sein Schwanz leicht in mich hinein glitt, so als hätte er nie etwas anderes getan. Ich fühlte, wie er mich ausfüllte während er mich sanft stieß. Es war unglaublich seinen Körper so nahe zu fühlen, ich spürte seinen heißen Atem, dem deutlich seine Erregung anzuhören war. Seine Hände umfassten mal meine Becken, um mich näher heran zu ziehen, oder kneten meine Brüste. Ich gab mich seinen Bewegungen völlig hin und unter heftiger werdenden Stößen hielt ich es kaum noch aus. Ich wollte ihn anflehen nicht aufzuhören und wand mich heftig stöhnend unter seinen Bewegungen. In mir konnte ich fühlen wir er kurz vor dem Orgasmus nochmal richtig hart wurde und heftig zuckte bevor er sich mit einem befreienden Stöhnen in mir entlud. Völlig erschöpft fand ich mich auf meinem Laken wieder. Mein Atem ging immer noch heftig, meine Muskeln schmerzten leicht und in meinem Schoss war es feucht und heiß.