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Noch ein letztes Mal die E-Mails abrufen – Teil 2

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Zur gleichen Zeit reichte sie mit zittrigen Händen dem Fahrer einen Geldschein und stieg aus dem Wagen. Ihr Blick wanderte an der beleuchteten Fassade nach oben und blieb im sternenklaren Nachthimmel hängen. Sie zog den Mantel enger um sich. Beim Ausatmen bildeten sich kleine Nebelwölkchen vor ihrem Mund, so kalt war es inzwischen geworden.
Mit immer langsamer werdenden Schritten ging sie auf den Eingang zu, ein letzter Blick auf die Fassade, dann wurde ihr vom Hauspersonal die Tür aufgehalten. Mit klopfendem Herzen ging sie zum Empfang, das Gesicht halb im Stoff ihres Schals vergraben forderte sie Zimmer Nummer 410. Der Portier nickte ihr freundlich entgegen, so als wollte er ihr Mut zu sprechen, und reichte ihr den Schlüssel. Mit dem Aufzug fuhr sie schweigend in die vierte Etage, ging zum Zimmer. Sie zog die Karte durch den Türöffner, es gab ein kurzes Surren bevor die Tür klackend aus dem Schloss viel.
Ein Blick auf die Uhr, noch fast zwei Stunden. Aufregung erfasste sie. Sie erschrak als es wenig später an der Tür klopfte. Ein hastiger Blick auf die Uhr, hatte sie sich in der Zeit geirrt? Vom Flur vernahm sie eine Stimme, Zimmerservice, sie beruhigte sich ein wenig und öffnete. Ein junger Bursche trug ihr leichtes Gepäck in den Raum, gefolgt von der Hausdame, welche an ihr vorbeihuschte um das Bett von der Tagesdecke zu befreien und die Kissen aufzuschütteln. Während sie die Szenerie beobachtete, wurde ihr flau im Magen, und es drängte sich ihr der Gedanke auf einfach die Flucht zu ergreifen. Stattdessen reichte sie dem Pagen ihr letzes Kleingeld und murmelte einen leisen Dank. Während der Page den Raum so plötzlich verlies wie er gekommen war, spürte sie den Blick der Hausdame auf sich ruhen, lag darin etwas Vorwurfsvolles? Sie errötete. Was tat sie hier bloß?
Sie wischte den Gedanken ebenso schnell zur Seite, wie er aufgetaucht war. Zu tief war das Verlangen in ihr, als das auch nur ein Argument durch die Nebel aus Adrenalin und Endorphin hätte dringen können. Sie nahm ihre Kosmetiktasche und ging ins Bad. Sorgfältig legte sie alles bereit; Rasierschaum, ein frischer Rasierer, Bodylotion, Deo, Parfüm. Während das Wasser für ein Schaumbad einlief, nahm sie auf dem Wannenrand Platz, spreizte die Beine und griff zum Rasierschaum. Mit lautem Zischen spuckte die Dose kleine, weiße Berge auf ihre Scham, welche mit geübten Fingern bis hinter die letzte Wölbung verteilt wurden. Die Rasierklinge wurde durch das heiße Wasser zu ihren Füssen gezogen, bevor sie geschickt angesetzt eine Bahn durch die weiße Pracht zog. Die einzigen Geräusche welche von den Fliesen zurück geworfen wurden, waren das Plätschern des einlaufenden Wassers und das leise Schaben von Metall auf Haut. Alles Weiß verschwand Stück für Stück und gab den Blick auf zarte, rosige Haut frei. Sie drehte das Wasser ab und tauchte ihre frisch gewonnene Unschuld in zart duftende Schaumberge. Beim Auftreffen der nackten Haut auf die winzigen Schaumbläschen zerplatzen diese und hinterließen dabei ein wohliges Kribbeln. Mit geschlossenen Augen rekelte sie sich in dem Wasser. Die Beine auf den Rand der Wanne gelegt, prüfte sie kritisch die weiche Haut zwischen ihren Beinen und schnurrte dabei vor Wonne.
Zufrieden mit ihrem Werk verließ sie das herrliche Nass und hüllte sich in ein blütenweißes Handtuch. Ein Blick auf die Uhr im Nebenraum, noch eine halbe Stunde. Die verbleibende Zeit erlaubte es ihr jeden Zentimeter ihrer Haut ausgiebig mit Bodylotion zu verwöhnen. Zum Schluss noch eben eine Spur von Parfüm auf nackter Haut gelegt, den Hals entlang, zwischen die vollen Brüste, unter den Bauchnabel und über das Gesäß. In den Bademantel gehüllt ging sie zurück zum Bett und öffnete sie Reisetasche. Neben einer Tube Gleitgel, für alle Fälle, befand sich darin lediglich ein Paar Stiefel. Während sie diese neben sich auf dem Bett ablegte, machte sich Aufregung in ihr breit, gemischt mit freudiger Erregung, wie man sie sonst nur von Weihnachten her kennt. Jene Art von Empfindung, die man beim Anblick eines besonders liebevoll verpackten Geschenkes mit unbekanntem Inhalt verspürt. Fasziniert vom Anblick möchte man das Papier herunter reißen und die Neugier stillen. Genau nach einem solchen Geschenk stand ihr der Sinn, eine wundervolle, rasierte Prachtlatte, bereit sie auszufüllen und ihr Verlangen zu stillen. Dafür nahm sie auch die viel zu hohen Absätze der Stiefel in Kauf, wohlwissend um die Wirkung des Anblickes den sie damit bot.