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Business before pleasure – Teil 2

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Eine ältere Dame blickte fassungslos hinüber, während ihr die Tomatensuppe langsam vom Löffel tropfte. Ich lächelte ihr freundlich zu und erhob mein Glas. Zu ihrer eigenen Überraschung neigte sie den Kopf zum Gruß und lächelte zurück. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie ihr Begleiter mich neugierig betrachtete.
Meine Gedanken kreisten unweigerlich um Sex im Alter. Für junge Menschen ungreifbar und ganz weit weg, obwohl es ihn ja geben muss. Ob er genauso berauschend ist wie in meinem Alter, oder wird er gar besser, erfüllender, perfekt? Ich sehe mich im Alter mit einem deutlich jüngeren Liebhaber, an dessen festen Fleisch ich mich erfreuen kann.

Der Dicke riss mich jäh aus meinen Gedankengängen. Woher ich die Ideen für meine Geschichten nehme, wollte er wissen. Natürlich würde ich in diesem Moment gerne behaupten, das ich sie alle persönlich erlebt habe, mich mit all meinen männlichen Hauptdarstellern im Bett gewälzt habe. Ich schnitt mein Steak an, langsam lief der Fleischsaft aus und mischte sich mit dem Dressing des Salates. Ich beugte mich leicht vor und blickte den kleinen Dicken über den Tellerrand an: „Jede Situation kann mir eine Inspiration sein. Vielleicht ist es in diesem Moment unsere Runde. Die Tischdecken sind jedenfalls lang genug, um bereits den ganzen Abend lang ungehemmt die eigenen Finger im Schoße des Nachbarn zu haben.“ Er verlor ein bisschen die Fassung und rutschte ungeduldig auf seinem Stuhl umher. Amüsiert beobachte ich, wie die Anwesenden ihre Hände demonstrativ auf den Tisch legten und zu ihrem jeweiligen Nachbar blickten. Ich lächelte: „Ich könnte natürlich ebenso die Situation abwandeln. Ich könnte uns das Dessert in einem separaten Raum einnehmen lassen. Früchte, Sahne und Schokomousse vom Körper einer nackten Unbekannten und das Szenario mit einer Orgie ausblenden.“

An diesem Punkt des Gespräches griff Tom in die Unterhaltung ein. „Wie ist dein Steak? Ich hoffe nicht zu blutig. Meines ist ausgezeichnet.“ Er blickte mich ruhig, aber bestimmt an. Dieser Spielverderber konnte einem das geheimste Prickeln zwischen den Beinen gefrieren lassen. Er kannte mich einfach zu gut und wusste, dass ich mich in Stimmung redete und in Gedanken schon längst nicht mehr bei der eigentlichen Frage war. Ist meine Phantasie erst einmal angeregt, verselbstständigt sie sich gerne. In Gedanken saß ich bereits seit geraumer Zeit unter dem Tisch und erfreute mich an meinem ganz privaten Dessert. Welch verlockende Vorstellung, mein Kopf zwischen Tom´s Beinen, während ich ihm ausgiebig den Schwanz lutsche.

Allerdings kannte ich auch Tom gut. Er hielt mich gerne in dieser angeregten Stimmung gefangen. Er liebt den Glanz in meinen Augen, den ich bekomme wenn ich erregt bin. Ich weiß, dass er von der leichten Verschiebung meiner Tonlage Gänsehaut bekommt. Und wir beide wussten, dass meine Worte mehr ihm als dem kleinen Dicken, oder einem der anderen Gäste in dieser Tischrunde galten. Vor dem Dessert verabschiedete ich mich höflich auf die Toilette, um mich frisch zu machen. Ich lehnte mich gegen die kühlen Fliesen der Wand. Zwischen meinen Beinen war es heiß und feucht geworden. Schamlos gab ich dem Verlangen in mir nach und rieb meine Kliti sanft zwischen Daumen und Zeigefinger, spielte an meinen angeschwollenen Schamlippen und schob mir rhythmisch den Mittelfinger in die Feuchte. Nur kurze Zeit später kam ich mit einem leisen Seufzer und mir zitterten die Beine von der ungewohnten Position.

Als wäre nichts gewesen ordnete ich meine Kleider, wusch mir die Hände und zog den Lippenstift nach. Meinen winzigen Slip jedoch zog ich aus und knüllte ich in meine Hand. Beschwingten Schrittes eilte ich zurück zum Tisch. Der Kellner servierte gerade das Dessert, weiße Mousse au Chocolat mit winterlichen Früchten, ich schmunzelte, nahm Platz und strich meinen Rock glatt. Tom beugte sich herüber und flüsterte mir ins Ohr: „Ich hoffe du hattest deinen Spaß.“ Wortlos lächelte ich ihn an, nahm seine Hand und ließ meinen Slip darin verschwinden. Er rieb den Stoff unmerklich zwischen Daumen und Zeigefinger und brauchte nur wenige Sekunden, um zu wissen was er da in der Hand hielt. Natürlich sah man ihm seine Gedanken nicht an. Er wirkte beherrscht wie immer und nahm unbeeindruckt an der Konversation der Anderen teil. Innerlich schmollte ich, hatte ich doch gehofft, ihn ein wenig aus der Fassung zu bringen.

So löffelte ich still mein Dessert und fing an mich ein wenig zu langweilen, da mein Spielgefährte nicht mehr mit mir spielen wollte und die Themen zunehmend kaufmännischer Natur wurden. Tom hatte es rigoros abgelehnt noch eine Flasche Prosecco zu ordern, so konnte ich nur den abschließenden Espresso genießen und dabei hinreißend aussehen. Gerade als ich mir vorkam wie in Dali´s „Die zerfließende Zeit“, war es endlich vorbei, leider war inzwischen auch nichts mehr von der erotischen Stimmung in mir übrig. Tom half mir in den Mantel und reichte mir den Arm. Wir begleiteten die Runde vor die Tür. Frische, kalte Winterluft schlug mir entgegen. Es hatte wieder geschneit und ich versank mit den Absätzen im Neuschnee. Tom fasste mich fester, damit ich nicht ausrutschte.

Ich reichte dem Dicken die Hand zum Abschied. „Ich würde nicht nur Ihre Geschichten lesen, liebe Florentine.“ sagte er zu mir „Ich würde auch Ihre getragen Wäsche kaufen“ scherzte er, während er energisch meine Hand schüttelte und gar nicht mehr los lassen wollte. Tom legte den Arm um meine Hüfte und zog mich dichter an sich. Er reichte ihm ebenfalls die Hand und sagte schelmisch „Leider trägt sie so selten welche, sonst würden wir ins Geschäft kommen. Wir telefonieren nächste Woche?“ Der Dicke schüttelte sich vor Lachen und nickte eifrig: „Sie hören auf jeden Fall von mir!“ Die Männer winkten sich ein letztes Mal zu und wir gingen zum Auto.

Hier gelangst Du zu Teil 3 der Geschichte

Wird Tom seine Beherrschung ablegen und seiner Leidenschaft folgen?

Hier gelangst Du zu Teil 1 der Geschichte

Ein Geschäftstermin der besonderen Art...